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Griechenland
Wer von Griechenland spricht, denkt vor allem an tiefblaues Meer und malerische Inseln in strahlendem Licht. In der Tat besteht gut ein Fünftel der Gesamtfläche Griechenlands aus Inseln und das Ägäische Meer ist zum Inbegriff Griechenlands geworden. Besonders Inselgruppen wie die Kykladen, deren Namen sich vom altgriechischen Wort Kyklos (Kreis) ableitet, weil diese Inseln das wichtige, zentral liegende Apollon-Heiligtum auf Delos kreisförmig umschließen, üben eine magische Anziehungskraft aus. Doch auch das Festland bietet durchaus eindrucksvolle Landschaften, und aus herpetofaunistischer Sicht ist vor allem die südliche Balkanregion ein äußerst interessantes Gebiet. Das Ägäische Meer, aus geologischer Sicht eine durch junge Erdkrustenbewegungen eingesunkene und überflutete Landbrücke, trennt Europa heute von Kleinasien. Die vielen Inseln, die auf der maximal 500 Meter unter den Meeresspiegel reichenden, durch unterseeische Plateaus und Schwellen stark gegliederten ägäischen Platte sitzen, bilden eine Fortsetzung der nördlichen Faltengebirge. Erst im Süden bricht die Platte steil in das über 2500 Meter tiefe Becken des Kretischen Meeres ab. Der geologische Aufbau dieser Region ist relativ vielfältig. Manche Inseln bestehen aus kristallinen oder metamorphen Gesteinen, wie Granit, Gneis und Marmor, andere bauen sich hauptsächlich aus Sedimentgesteinen auf, während wiederum andere, z.B. Santorin und Milos, bis heute von aktivem Vulkanismus geprägt sind. Klimatisch zeichnet sich die Ägäisregion durch ein typisches Mittelmeerklima mit milden, feuchten Wintern und trockenwarmen Sommern aus. Charakteristisch sind außerdem sommerliche Passatwinde, die sogenannten Meltémia, deren Brisen vor allem im Juli und August trotz hoher Lufttemperaturen für ein erträgliches Klima sorgen. Zur Herpetofauna Griechenlands zählen etwa 20 Amphibien- und 60 Reptilienarten. Eine vollständige Artenliste und die meisten Vertreter der griechischen Herpetofauna sind im Album dargestellt.
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Literaturtipp:

Amphibien und Reptilien des Griechischen Festlandes

Benny Trapp, Fotograf und Griechenlandkenner stellt im vorliegenden Buch alle 62 Reptilien- und Amphibienarten des griechischen Festlandes in faszinierenden Bildern vor. Die Informationen zu Beschreibung, Verbreitung, Lebensraum, Fortpflanzung und Verhalten jeder Art werden durch praktische Tipps zu Beobachtungsmöglichkeiten der oftmals scheuen und heimlich lebenden Tiere ergänzt. Durch den bewussten Verzicht auf unnötig viele Fach- und Fremdwörter, ist der Text für jedermann leicht verständlich. Neben Informationen über Land und Leute sowie Naturschutz in Griechenland erfährt man Nützliches über Giftschlangen und zur Naturfotografie. Mit seinen bestechenden, zahlreichen Fotos sicherlich eines der prächtigsten Bücher über europäische Amphibien und Reptilien!
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